Kalibrierfehler


Als Kalibrierfehler bezeichnet man in der Funkmesstechnik einen Peilfehler der, bei mehrzügigen Peilempfängern, durch fehlerhaftes Kalibrieren der Empfangszüge ensteht. Ein Kalibrierfehler zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

    • er ist frequenzabhängig sowie
    • abhängig vom der Richtung der einfallenden Welle und
    • er führt zu nicht reproduzierbaren Messergebnissen und kann
    • bei Veränderung der Umweltbedingungen zu schwankenden Peilergebnissen führen.

Im Unterschied zum Gleichlauffehler und Antennensystemfehler führt ein Kalibrierfehler zu nicht reproduzierbaren Messergebnissen. Wird eine Messung unter gleichen Bedingungen wiederholt ist das Ergebnis, bei Vorhandensein eines Kalibrierfehlers, stehts unterscheidlich. Der Kalibrierfehler führt, je nach Apertur der Antenne, zu einer größeren Streuung des Peilwertes (Verunsicherungsbereich).

Die Ursache eines Kalibrierfehlers kann in:

    • einem fehlerhaften Signal des Kalibriergenerators oder
    • in einer fehlerhaften Verrechnung der Kalibrierwerte in der digitalen Signalverarbeitung liegen.
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