Standlinien, Standflächen


Bei der Standlinie handelt es sich um eine Schnittlinie zwischen der Standfläche und der, als eben angenommenen, Erdoberfläche. Die Verwendung von Standflächen ist sinnvoll sobald das betrachtete Ortungsszenario mehrere Dimensionen aufweist (z.B. durch die Einführung des Höhenwinkels [1] ψ).

Verdeutlichung Standlinie und Standfläche am Beispiel der Richtungsmessung
Verdeutlichung Standlinie und Standfläche am Beispiel der Richtungsmessung

Die Messung einer Standlinie allein erlaubt keine eindeutige Aussage über den Aufenthaltsort des zu ortenden Objektes (siehe Abbildung) da nur eine Richtung als Ortungsinformation zur Verfügung steht (nicht aber auf die Entfernung geschlossen werden kann). In der Praxis ist es daher nötig Ortungsverfahren zu kombinieren um ein eindeutiges Ortungsergebnis zu erzielen. Dazu werden mehrere, räumlich getrennte Funkaufklärungsstationen (FAS) zur Aufnahme der geometrischen Größe kombiniert (z.B.: Trilateration [2], Triangulation [3]). Die Messergebnisse werden untereinander korreliert, um die Orte der größten Aufenthaltswahrscheinlichkeit des zu ortenden Objektes zu bestimmen.

Fremdortung mit drei festen Peilstationen durch Triangulation.
Fremdortung mit drei festen Peilstationen durch Triangulation.

[1] auch Elevation, lat. „elevare“ – erheben

[2] Positionsbestimmung unter Ausnutzung der Entfernungsmessung mit drei Messstationen

[3] Positionsbestimmung unter Ausnutzung von Richtungsmessung mit drei Peilern

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